[Kurzmeinung] „Montana Dreams – So wild wie das Leben“ von Jennifer Ryan

Momentan schaffe ich es leider nicht alle Bücher komplett zu rezensieren, aber ich möchte dennoch eine Kurzmeinung zu „Montana Dreams – So wild wie das Leben“ von Jennifer Ryan abgeben. 😀
 

Buchinformationen: (Quelle: https://www.harpercollins.de)

Erscheinungstag: Mo, 06.03.2017
Bandnummer: 25999
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783956496394
 
 

Autoreninfo: (Quelle: https://www.harpercollins.de)

Jennifer Ryan lebt mit ihrer Familie in der San Francisco Bay Area. Wenn sie nicht gerade an einem ihrer Bücher schreibt, liest sie. Ihre Leidenschaft zu Büchern in jeglicher Form lässt sie manchmal alles um sie herum vergessen. Und wenn sie dann einmal ihre Fantasiewelten verlässt, findet man sie meist in ihrem Garten, während sie in Gedanken noch immer bei den Menschen ist, die nur in ihrem Kopf existieren, bevor sie sie für ihre Leser auf dem Papier zum Leben erweckt.
 
 

Klappentext: 

Die Weite des Himmels, sanfte grüne Hügel … Noch etwas skeptisch hat Gillian die Einladung ihres Großvaters auf seine Ranch in Montana angenommen. Schließlich ist er ihr völlig fremd. Doch schon bei ihrer Ankunft ist sie sicher: Hier können die Wunden ihrer tragischen Vergangenheit heilen. Wäre da nicht der umwerfend gutaussehende Cowboy Blake Bowden, der neue Teilhaber an der Ranch ihres Großvaters. Denn sich zu verlieben gehört nicht zu Gillians Zukunftsplänen.
 
 

Meine Meinung: 

„Montana Dreams – So wild wie das Leben“ ist der zweite Band einer bislang tollen Reihe und meiner Meinung nach auch bisher der beste Band. 
Dieser Roman strotzt nur so vor Emotionen und Gefühlen, natürlich auch gespickt mit einer Prise Erotik. Vor allem überzeugt er durch äußerst willensstarken Figuren, die obwohl zugleich verletzlich, wissen, was sie wollen.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Gillian, die nachdem sie ihren gewalttätigen Vater in Notwehr getötet hat und dabei selbst schwer verletzt wurde, gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder zur Farm ihres Großvaters kommt, den sie nicht kannte. Dort trifft sie auf den Cowboy Blake, der sich nur zu gerne um ihre verletzte Seele und den Körper kümmern würde, aber er merkt, dass er hier sehr vorsichtig sein muss. 
 
Die Chemie zwischen Gillian und Blake stimmt von der ersten Minute an. Vor allem Blakes mal mehr, mal weniger vorsichtiger Beschützerinstinkt erzeugt Spannung und sorgt für Glaubhaftigkeit. Gillian ist als Hauptfigur eine perfekte Besetzung, da sie zwar sehr tiefe innere Wunden mit sich trägt, gleichzeitig aber auch extrem robust ist und das Herz auf dem rechten Fleck trägt. 
Neben den wirklich interessanten Charakteren überzeugt auch die Landschaft. Man hat beim Lesen das Gefühl live vor Ort zu sein und alles real mitzuerleben. Man kann sich wahrlich einfach nur in die Farm verlieben und wünscht sich dort zu leben. 
 
Das Buch geht einem ans Herz … tolle Charaktere und eine emotionale Handlung! Daher kann ich jedem, der auf eine emotionale Handlung und bezaubernder einfachen Landschaft steht, diese Buchreihe nur wärmstens ans Herz legen. 
 

Note: 1

 
Wer nun neugierig geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*
 

[Kurzmeinung] „Neue Träume in Sunshine Valley“ von Candis Terry

Da ich es momentan nicht schaffe, alle Bücher komplett zu rezensieren, hier aber dennoch eine Kurzmeinung zu „Neue Träume in Sunshine Valley“ von Candis Terry.  😀 

Buchinformationen: (Quelle: https://www.harpercollins.de)

Erscheinungstag: Mo, 06.02.2017
Bandnummer: 25992
Seitenanzahl: 320
ISBN: 9783956496059

 

Autoreninfo: (Quelle: https://www.harpercollins.de)

Candis Terry wuchs im sonnigen Kalifornien auf und lebt inzwischen auf einer Farm in Idaho. Sie hat sich in vielen Jobs ausprobiert: von der Arbeit in einem Tonstudio in Hollywood bis hin zum Einfangen von eigensinnigen Rindern. Dabei hat sie herausgefunden, dass eine Leidenschaft immer geblieben ist: die Liebe zum Schreiben, die Begeisterung Romances zu verfassen, die spätestens auf der letzten Seite in ein großes Happy End münden.
 
 

Klappentext:

Nach dem Tod seiner Eltern ändert sich für Eishockey-Profi Jordan Kincade alles. Zusammen mit seinen Geschwistern erbt er das Weingut und trägt die Verantwortung für seine kleine Schwester. Zurück in seiner Heimatstadt fühlt er sich, als ob ihm ein Puck in den Magen knallt: Sunshine Creek, seit Generationen im Familienbesitz, steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Und dann trifft Jordan ausgerechnet auf Lucy, die nichts mehr mit dem Mauerblümchen von früher gemein hat – und ihm anscheinend nie verziehen hat, was vor Jahren geschah …
 
 

Meine Meinung:

Dieses Buch hat vor allem aufgrund des Klappentexts mein Interesse geweckt, da es eine kurzweilige und abwechslungsreiche Handlung, gespickt mit einer Prise Erotik, verspricht. 
Wenn man anfängt zu lesen, wird man sehr schnell von den Figuren und der Handlung in den Bann gezogen. Die Figuren sind sehr liebevoll gezeichnet und überzeugen vor allem durch ihre Bodenständigkeit.
 
Im Mittelpunkt des Geschehens steht zum Einen der Eishockey-Profi Jordan Kincade, der immer ein sehr eigenständiges Leben abseits seiner Familie geführt hat. Als seine Eltern sterben kehrt er zurück in seine Heimatstadt. Dort übernimmt er nicht nur die Hauptverantwortung für seine minderjährige rebellische Schwester, sondern trifft auch auf Lucy wieder, die sich vom Mauerblümchen in einen wunderschönen Schwan entwickelt hat. Zum Anderen konnte Lucy Jordan nie sein Verhalten in ihrer gemeinsamen Jugend verzeihen, was vor allem dadurch erschwert wird, dass sie nun die Lehrerin von Jordans Schwester ist.
Beide müssen sich im Laufe des Romans entscheiden, ob sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen können und wie sie ihre Zukunft gestalten möchten. Sowohl Jordan, als auch Lucy stehen jeweils vor weitreichenden Entscheidungen, die Konsequenzen mit sich tragen. 
 
Candice Terry überzeugt vor allem durch ihren kurzweiligen Schreibstil, der es einem leicht macht der Handlung zu folgen. Und auch wenn nicht alles immer so ganz einen Sinn ergibt, verzeiht man es ihr sehr schnell beim Lesen, da ihre Figuren die wenigen Ungereimtheiten wieder wettmachen. 
 
Dies ist eine super Lektüre für zwischendurch, die eine gute Prise Emotionen, Dramatik und Spannung bietet. Ich kann jedem, der auf Bücher von Robyn Carr, Susan Wiggs und Debbie Macomber steht, wärmstens empfehlen.
Ich für meinen Teil freue mich auf jeden Fall bereits auf den nächsten Roman der Reihe „Neue Liebe in Sunshine Valley“, der im September erscheint. 
 

Note: 2

 
Wer nun neugierig geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*
 

[Rezension] „Für immer du und ich“ von Marianne Kavanagh

Fuer immer du und ich von Marianne Kavanagh

Buchinformationen: (Quelle: https://www.randomhouse.de)

Aus dem Englischen von Sonja Hagemann
Originaltitel: Don’t Get me Wrong
Originalverlag: Text Publ. Company, Melbourne 2015
Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0352-0
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Blanvalet
Erschienen: 15.05.2017
 
 

Autoreninfo: (Quelle: https://www.randomhouse.de)

Marianne Kavanagh ist Journalistin. Seit ihrer ersten Anstellung bei der Zeitschrift Woman hat sie mit Printmedien wie Marie Claire, Telegraph und The Guardian zusammengearbeitet. Ihr erster Roman An jedem einzelnen Tag erscheint weltweit bei großen Publikumsverlagen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London.
 
 

Klappentext:

Manchmal muss man sein Schicksal annehmen, um wieder nach vorn blicken zu können …

Kim und Harry könnten unterschiedlicher nicht sein, schon immer waren beide damit beschäftigt, dem jeweils anderen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und doch verbindet sie etwas: die Liebe zu Kims älterer Schwester Eva und ihrem kleinen Sohn Otis. Als Eva schwer erkrankt, ändert sich alles, denn Kim und Harry müssen mit der Tatsache zurechtkommen, sie für immer zu verlieren. Als langgehegte Geheimnisse – und Gefühle – ans Licht kommen, die ihr Leben und ihre Beziehung zueinander für immer verändern könnten, müssen beide weitreichende Entscheidungen treffen …

 
 

Meine Meinung:

Ich bin auf das Buch aufgrund des Klappentexts und des interessanten Covers aufmerksam geworden. Daher war ich auch froh, als ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe. 
Der Beginn von „Für immer du und ich“ hat mich zunächst auch total gepackt, da das Buch ziemlich emotional startet. Man lernt direkt Kim und Harry kennen und merkt sehr schnell, dass zwischen den beiden Spannungen herrschen, die vor allem von Kim ausgehen. Egal war Harry macht oder sagt, regt Kim auf. Sie hasst ihn abgrundtief und lässt ihn das auch spüren. In einem „kurzen“ Vorspann reißt das Buch Ereignisse aus 2015 an, so dass man eine Ahnung bekommt, worum es in dem Roman gehen könnte.
Nach einem interessanten Beginn lässt der Roman dann leider zunächst stark nach, was meiner Meinung nach vor allem daran liegt, dass die Autorin in gut 125 Seiten innerhalb eines Kapitels die erste Begegnung von Kim und Harry und ihr gemeinsamer Umgang während des Jahres 2006 wiedergibt. Mir war das Kapitel viel zu lang und die Erzählungen hier auch ein wenig zu ausufernd, vor allem, weil zwar immer wieder Kims Hass auf und ihre Vorurteile gegenüber Harry offensichtlich werden, jedoch keine wirkliche Entwicklung stattfindet.
Weiter geht es dann im nächsten Kapitel mit dem Jahr 2007, wo man zwar ein wenig mehr über die Gedankenwelt von Kim und Harry erfährt, jedoch ebenfalls nicht viel interessantes passiert, außer dass man erfährt, dass Eva, Kims Schwester und Harrys beste Freundin, schwanger wird. 
Dann macht das Buch einen Cut und beginnt erst im Jahr 2010, als Harry zurück nach England kehrt. Hier beginnt eigentlich erst der interessantere Teil der Handlung. Allerdings ist hier bereits die Hälfte des Romans um. Vor allem gegen Ende des Romans rast die Autorin meiner Meinung nach zu sehr durch die Handlung. Man hätte die erste Hälfte des Romans mindestens um die Hälfte straffen können und mehr Augenmerk auf die tatsächlich „wichtigen“ Begegnungen zwischen Kim und Harry legen können. Dann hätte der Klappentext auch mehr gepasst. So trifft er leider mehr oder weniger nur auf die zweite Hälfte des Romans zu. Die erste Hälfte verliert sich leider zu sehr in Nebensächlichkeiten. 
 
Von den Figuren her ist „Für immer du und ich“ durchaus interessant. Vor allem Harry kam bei mir überaus positiv an. Auch wenn er von Kim immer als Snob dargestellt wird, erkennt man sehr schnell, dass seine Wurzeln woanders liegen und das er das Herz am rechten Fleck hat. Die anderen Nebenfiguren sind ebenfalls sehr interessant und einzigartig gestaltet. Und auch, wenn man nicht mit jeder Entscheidung oder Handlung der Nebenfiguren konform geht, merkt man sehr schnell, dass sie dadurch zum Gelingen der Handlung und des Spannungsbogens beitragen. 
Einzig Kim ist mir bis zum Ende ein Rätsel geblieben. Zwar erfährt man sehr viel über ihr Seelenheil und ihre Gedankenwelt. Jedoch war sie mir einfach zu negativ. Sie hatte an allem und jedem (vor allem an Harry) etwas auszusetzen, ohne dass nachvollziehbare Gründe aufgezeigt wurden bzw. die Figuren so wirklich die Möglichkeit hatten sie vom Gegenteil zu überzeugen. Kim war mir die ganze Zeit zu farblos und unsympathisch, als dass ich mich wirklich in sie hineinversetzen konnte, geschweige denn ihre Ansichten nachvollziehen konnte. 
 
Der Schreibstil war generell interessant, wenn auch stellenweise ein wenig zu langatmig. Die Handlung plätschert stellenweise etwas vor sich hin, nur um dann im zweiten Teil rasant durch die Geschehnisse zu fliegen.
Dieses Buch handelt vor allem von (falschen) Vorurteilen und kann mit nur wenigen Überraschungen aufwarten. Man ahnt sehr schnell, warum Harry immer wieder versucht bei Kim sympathisch rüberzukommen und auch die Geschehnisse können nur wenig überraschen. Die wirkliche Überraschung kommt erst im letzten Kapitel, als dort an die Geschehnisse aus dem Vorspann angeknüpft werden. Leider kommt diese Überraschung ein wenig zu spät. 
 
Wenn man sich erst mal durch die erste Hälfte des Romans gequält hat und ausblendet, dass Kim kaum sympathische Eigenschaften hat, ist dies eine durchaus lesenswerte Geschichte, die jedoch eine enspanntere Hauptfigur und ein genaueres Augenmerk auf die Haupthandlung verdient hätte.  
So ist dies eher ein durchschnittliches Buch, dass man nicht unbedingt gelesen haben muss. 

Note: 3-

 
Wer sich nun ein eigenes Bild machen möchte, findet hier eine *Leseprobe*