[Rezension] „Schlaflos in Manhattan“ von Sarah Morgan

Buchinformationen:  (Quelle: https://www.harpercollins.de

Erscheinungstag: Mo, 06.02.2017
Bandnummer: 25993
Seitenanzahl: 444
ISBN: 9783956496073

 

Autoreninfo: (Quelle: https://www.harpercollins.de

Sarah Morgan steht regelmäßig auf den Bestseller-Listen der USA Today. Ihre Romances wurden weltweit über 11 Millionen mal verkauft. Drei Jahre in Folge wurde sie für den RITA Award nominiert, den sie in den Jahren 2012 und 2013 erhielt. Außerdem gewann sie 2012 den “RT Reviewers’ Choice Award”.
 
 

Klappentext: 

Nette Freunde, ein riesiges Apartment, ein toller Job. Die Liste der Dinge, die eine junge Frau in New York erreicht haben sollte, hat Paige in allen Punkten abgehakt. Bis sie plötzlich von der Karriereleiter stürzt. Auf einmal ist der beste Freund ihres Bruders der Einzige, der ihr Leben wieder in Ordnung bringen kann. Schon früher hat Paige vergeblich für den Draufgänger Jake geschwärmt – und je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto klarer wird ihr, was auf ihrer New-York-Liste noch fehlt: die perfekte Liebesgeschichte …
 
 

Meine Meinung: 

Nachdem ich nun bereits zwei andere Buchreihen der Autorin gelesen und diese sehr gemocht habe, habe ich mich auf die Erscheinung dieser neuen Reihe sehr gefreut. „Schlaflos in Manhattan“ ist der erste Band einer dreiteiligen Reihe (die anderen beiden Bände „Ein Sommergarten in Manhattan“ und „Lichterzauber in Manhattan“ erscheinen im Juni bzw. Oktober diesen Jahres), der es geschafft hat mich von Beginn an seinen Bann zu ziehen. 
Die drei weiblichen Hauptfiguren Paige, Frankie und Eva sind überaus interessant und lebensnah. Es fällt einem leicht sich in sie hineinzuversetzen. Insbesondere Paige, um die es sich in diesem Roman vor allem geht, schließt man sehr schnell ins Herz. Sie ist äußerlich total tough, innerlich wird sie jedoch immer wieder von Ängsten geplagt. Sie macht sich über alles Gedanken und stellt alles in ihrem Umfeld ständig in Frage, was daher rührt, dass sie als Kind herzkrank war. Gemeinsam mit Paige, Frankie und Eva arbeitet sie zusammen bei einer Eventagentur, bei der sie jedoch alle zeitgleich entlassen werden. Paige hegt schon lange den Traum von einer eigenen Eventagentur, hat sich von ihren Selbstzweifeln allerdings immer daran hindern lassen. Als sie und und ihre Freundinnen entlassen werden, überredet Jake, der beste Freund ihres übervorsorglichen Bruders Matt und ihr Jugendschwarm, sie es direkt zu versuchen. Jake ist es dann auch, der ihr in der Findungsphase ihres neuen Unternehmens eng zur Seite steht. Paige erkennt, dass ihre Gefühle zu Jake nie ganz erloschen sind. Und auch Jake hat Gefühle für Paige, auch wenn er sich diese aufgrund seiner Vergangenheit nicht eingestehen möchte. 
 
Dieser Roman ist ein wundervoller Frauenroman, der vor allem dadurch überzeugt, dass zwar bereits von Anfang an eine erotische Spannung spürbar ist, sich diese aber erst relativ spät so richtig entlädt. Vor allem die immer wiederkehrenden Spannungen zwischen Paige und Jake und das übervorsorgliche Verhalten von Matt sorgen für Spannung. Man erfährt sehr schnell, warum Paige die ist, die sie ist. Dadurch wirken ihre Handlunge glaubhaft und überaus menschlich. Einzig Jake ist mir bis zum Ende ein wenig ein Rätsel geblieben. Zwar versteht man sehr schnell, warum er glaubt nicht für wahre Liebe geschaffen zu sein, aber komplett nachvollziehbar wirken die Gründe dafür bis zum Schluss nicht so ganz. 
Dies ist ein Roman voller Gefühle und Emotionen. Die einzelnen Figuren durchleben immer wieder eine Achterbahnfahrt voller Gefühlswirrwarr. Und auch wenn das Ende im Grunde schon sehr schnell vorhersehbar ist, tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. 
 
Ich habe das Lesen dieses Romans sehr genossen und freue mich bereits auf den nächsten Band „Ein Sommergarten in Manhattan“, bei dem Frankie und Matt vor allem die Hauptrolle spielen. 
Alles in allem ist dies ein sehr gefühlvoller und emotionaler Roman, der für alle interessant sein dürfte, die auf Bücher von Robyn Carr, Debbie Macomber und Susan Mallery stehen. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall tief in die Handlung eingetaucht und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Selbst die geringfügigen Ungereimtheiten und kleine Tippfehler taten dem Lesevergnügen keinen Abbruch! 
Also Prädikat „lesenswert“!
 

Note: 2+

 
Wer nun neugierig geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*
 
 

[Rezension] „Seit du bei mir bist“ von Nicholas Sparks

Seit du bei mir bist von Nicholas Sparks

Buchinformationen: (Quelle: https://www.randomhouse.de)

Aus dem Amerikanischen von Astrid Finke
Originaltitel: Two By Two
Originalverlag: Grand Central
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 576 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-453-26877-7
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Heyne
Erschienen: 27.03.2017
 
 

Autoreninfo: (Quelle: https://www.randomhouse.de)

Nicholas Sparks, 1965 in Nebraska geboren, lebt in North Carolina. Mit seinen Romanen, die ausnahmslos die Bestsellerlisten eroberten und weltweit in über 50 Sprachen erscheinen, gilt Sparks als einer der meistgelesenen Autoren der Welt. Mehrere seiner Bestseller wurden erfolgreich verfilmt. Alle seine Bücher sind bei Heyne erschienen, zuletzt „Wenn du mich siehst“.

 
 

Klappentext: 

Manchmal ist das Ende erst der Anfang …

Mit 34 glaubt Russell auf der absoluten Glücksseite des Lebens zu stehen: Er hat eine umwerfende Frau und eine süße kleine Tochter, ein wunderschönes großes Haus und beruflichen Erfolg. Doch dann zerbricht sein Traum binnen kürzester Zeit: In der Ehe zeigen sich deutliche Risse, und eine berufliche Neuorientierung erweist sich als gefährliche Sackgasse. Vollkommen unvermittelt steht er mit einem Mal da, verlassen und arbeitslos, und soll sich allein um die fünfjährige Tochter London kümmern. Zunächst fühlt er sich komplett überfordert, nur langsam schafft er es, sich aus der Krise herauszukämpfen. Dabei hilft ihm auch eine Frau, die er für immer verloren glaubte. Doch dann schlägt das Schicksal erneut zu …
 
 

Meine Meinung: 

Als großer bekennender Sparks-Fan war dieser Roman für mich natürlich ein unbedingtes Lesemuss. Daher war ich glücklich das Buch als Rezensionsexemplar zu erhalten, zumal Sparks für mich bislang immer ein Garant für Emotionen und Gefühl war. 
Ich muss gestehen, dass als ich anfing zu lesen zunächst Probleme hatte richtig reinzukommen, was vor allem daran lag, dass ich hier zunächst Sparks gewohnte Dramatik vermisste, Stattdessen kommt das Buch zunächst vollkommen nüchtern und auch eher klagend daher und fasst Ereignisse von fünf Jahren zusammen. Dadurch kam zunächst keine richtige Spannung auf. Nach etwa 1/3 des Buches wandelt sich dies dann aber zum Glück und Sparks findet zu seiner gewohnten Gefühls- und Emotionsebene zurück. 
 
Im Mittelpunkt des Geschehens steht vor allem Russell, der sich, als er seinen Job verliert, selbstständig macht. Seine Frau missbilligt dies jedoch, das sie nun nicht mehr den gewohnten Lebensstil pflegen kann. Sie sucht sich daraufhin selbst einen Job und plötzlich steht Russ alleine mit der gemeinsamen fünfjährigen Tochter da. Er muss sich von jetzt auf gleich in eine für ihn ungewohnte Rolle schlüpfen. Zunächst fühlt er sich mit der Verantwortung für seine eigene Firma und der Tochter noch ziemlich überfordert. Aber Hilfe bekommt er dabei von seiner Familie und einer alten Freundin. Alles scheint wieder gut zu laufen bis Russell von mehreren Neuigkeiten überrollt wird. 
 
Russel ist ein überaus sympathischer Mensch mit einer Menge an Familiensinn. Er möchte gerne immer alles unter Kontrolle haben und ordnet sich daher auch schon mal schnell unter. Gerade diese Tatsache bewirkt, dass er seiner Frau keine wirkliche Gegenwehr bietet, als diese ihn immer wieder herablassend behandelt. Russells Frau Vivian ist das totale Gegenteil von ihm. Sie ist ziemlich herrschsüchtig und bestimmend. Sie dreht sich die Tatsachen zurecht, wie es ihr passt. Vivian ist in jedem Fall eine Frau die polarisiert. Sie zu mögen fällt wirklich nicht leicht. Beim Lesen habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wann Russell es endlich wagt sich ihr entgegen zu stellen, so sehr habe ich einen Hass ihr und ein Unverständnis ihm gegenüber empfunden. Russel ist eine Figur, die man entweder mag oder halt nicht. Auch wenn ich mit seinem Hadern nicht immer ganz klar gekommen bin, fand ich gerade diese Unsicherheit von ihm interessant. Dadurch wirkt er lebendig und lebensnah. Und auch, wenn der Ein oder Andere beim Lesen denken mag „Was ist das für eine Memme“, kam gerade seine spezielle Art bei mir gut an. 
Generell sind die einzelnen Figuren sehr gut gezeichnet. Sie haben alle ihre Eigenarten, die sie einzigartig macht. Abgesehen von Vivian können die anderen Figuren mit ihren jeweiligen Charaktereigenschaften überzeugen.
Vor allem Russells Schwester Marge und sein Vater waren mir sympathisch. Marge ist so etwas wie die Stimme der Vernunft für Russel. Die beiden haben ein sehr inniges Verhältnis und Russell vertraut sich ihr immer wieder an, vor allem weil er weiß, dass sie ihm immer ihre echte Meinung sagt, auch wenn sie ihm nicht immer gefallt. 
Russells Vater ist kein Mann der vielen Worte und Emotionen. Man merkt sehr schnell, dass er zwar einen riesigen Familiensinn hat und voller Liebe ist, jedoch Probleme hat dies zu zeigen. Diese Eigenschaft lässt ihn überaus real erscheinen und macht ihn so liebenswert. 
 
Mit diesem Roman wagt sich Sparks an zwei Themen heran, die in Amerika und wahrscheinlich auch fast überall in der Welt noch eher Tabuthemen sind: Alleinerziehender Vater und Homosexualität. Meiner Ansicht nach behandelt Sparks diese beiden Themen überaus sensibel. Weder idealisiert er diese, noch lässt er sie unmöglich erscheinen. Er stellt sie dar, als wenn es das normalste von der Welt wäre. Und auch wenn Russel sich Anfangs noch in der Rolle des Hausmannes schwer tut, nimmt man ihm seinen Wandel, den er im Laufe des Romans durchmacht, vollends ab. 
 
Abgesehen von echt interessanten Charakteren und einer wirklich spannenden Thematik, schwächelt der Roman leider hinsichtlich seines Handlungsstrangs. Zwar ist er relativ gradlinig. Allerdings wiederholen sich Ereignisse immer wieder mal, so dass man das Gefühl hat sich in einer Schleife zu befinden. Hier hätte die Handlung vor allem im Mittelteil um gut 50 Seiten gestrafft werden können, um die Spannung aufrecht zu erhalten. Stattdessen tritt die Handlung hier ein wenig auf der Stelle. 
Am Ende hatte ich ein wenig das Gefühl, dass Sparks schnell zum Ende kommen wollte, da sich plötzlich alles überschlägt und viele Ereignisse einfach in einem Epilog zusammengefasst wurden. 
Leider kann auch ein sehr emotionales und tränenreiches Ende nicht so ganz für ein ansonsten etwas anstrengendes Buch entschädigen! Deshalb ist dies zwar ein ziemlich gutes Buch, aber leider nicht Sparks bester Roman! Mit einem etwas interessanteren Beginn wäre dies nämlich ein wirklich wundervolles Buch! 
 

Note: 2-

 

[Bookish Sunday] 02.04.2017

Hallo zusammen,

vor einiger Weile bin ich auf einem anderen Blog auf diese interessante Aktion von The Call of Freedom & Love gestoßen, die alleine schon aufgrund des Namens perfekt zu meinem Blog passt! 😉

Nachdem es in den letzten beiden Monaten ruhiger auf meinem Blog geworden ist (vor allem was Aktionen angeht), möchte ich meinen Blog nun wieder mehr beleben und vor allem wieder mehr an Aktionen teilnehmen. Also, bin ich diese Woche wieder mit dabei!  😀  

Darum geht es:
An jedem Sonntag wird immer eine Frage/Aufgabe gestellt (außer jeder 5. Bookish Sunday, der hat dann 2), in der es um Bloggen, Bücher, Lesen, Cover und Autoren geht. Halt alles was mit Büchern zutun hat!

Aufgabe für diesen Sonntag:

Welches Buch findest du auch ohne Schutzumschlag schön?

Ich muss vorab gestehen, dass ich ja generell eher die Taschenbuchleserin bin (was vor allem daran liegt, dass die meisten Bücher, die mich interessieren, ohnehin direkt in diesem Format erscheinen bzw. ich den Preis von teils über 20€ ziemlich überzogen finde). Daher habe ich nicht besonders viele Hardcover in meinem Regal.
Die meisten Hardcover sehen ja ohne Schutzumschlag ohnehin fast alle identisch aus (von der Farbe mal abgesehen). Von allen Büchern, die ich mit Schutzumschlag besitze, ist es vor allem die Flawed/Perfect – Reihe von Cecelia Ahern, die ich besonders hübsch finde. Theoretisch könnte man die Bücher auch ohne Hülle ins Regal stehen, da das Cover identisch zum Schutzumschlag ist. 
 
Wie sieht es mit euch aus? Welches Buch findet ihr auch ohne Schutzumschlag schön? 
 
Liebe Frühlingsgrüße
Babs