[Gemeinsam lesen] 30.08.2016

Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr bereits auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Leider schaffe ich es derzeitig nur unregelmäßig teilzunehmen. Diese Woche bin ich aber wieder gerne mit dabei, da ich den Austausch mit anderen immer total mag. Ich freue mich schon darauf zu erfahren, was ihr momentan alle so lest! 🙂

Hier meine Antworten für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese momentan „Für immer und ein Leben lang“ von Sarah Morgan und bin derzeitig auf Seite 162 (von 380).



Klappentext:
Die Archäologin Brittany Forrest ist ein echtes Inselkind – den Kopf voller Abenteuer, das Herz auf den Lippen und die Hände am liebsten tief im Schlamm vergraben. Mit stürmischen achtzehn heiratet sie den Insel-Bad-Boy Zachary Flynn – und schon in den Flitterwochen fliegen die Fetzen. Scheidung inklusive. Und wäre da nicht ein Unfall, der sie Jahre später in ihre Heimat zurückführt, bestimmt hätte sie den Draufgänger für immer vergessen. Aber wenn die Nächte länger werden auf Puffin Island, entfaltet die idyllische Insel eine besondere Magie …

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Ryan möchte die Deckplatte in Granit oder Speckstein, aber ich liebe diesen Küchenwagen so, wie er ist.“

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich liebe Sarah Morgans neue Puffin Island – Reihe. Dies ist nun der zweite Band, der bislang auf Deutsch erschienen ist. Ich habe total schnell in die Handlung reingefunden. Der Roman greift auch Geschehnisse des ersten Bands auf, ohne allerdings die komplette Geschichte zur erzählen. Auch wenn die Bände ein wenig aufeinander aufbauen kann man sie somit auch unabhängig von einander lesen.
Auch wenn dieser Roman wahrscheinlich nicht jedermanns Sache ist, stehe ich total auf solche Romane. Ich bin letztes Jahr auf Sarah Morgan und ihre vorherige Reihe Snow Crystal aufmerksam geworden und konnte ihre Bücher kaum aus der Hand legen.
Wer also wie ich hoffnungslos romantisch ist und auf Geschichten mit starken, gutaussehenden Hauptfiguren steht, wird Sarah Morgans Romane lieben.

4. Haben Autoren bei dir Star-Charakter?

Nein, soweit würde ich nicht gehen. Klar gibt es den/die ein oder andere(n) Autor(in), die mich besonders fasziniert. Aber ich würde sie dann doch nicht so sehr idealisieren. Im Grunde sind es doch auch nur Menschen wie du und ich, oder?!

Was lest ihr gerade? Verehrt ihr Autoren als Stars? 

Sommerliche Grüße
Babs

[Montagsfrage] x5

Hallo zusammen, 
ich hoffe, ihr hattet heute alle einen guten Start in die Woche?! 
Nachdem ich vorletzte Woche das erste Mal an der interessante Bloggeraktion „Montagsfrage“ von Buchfresserchen teilgenommen habe, möchte ich auch diese Woche wieder mitmachen. 
Jede Woche wird eine neue Montagsfrage veröffentlicht, die man innerhalb von 7 Tagen beantworten kann.
Buchfresserchen selbst macht diese Woche eine kurze Pause, weshalb man eine Frage beantworten kann, die man noch nicht beantwortet hat oder sich selbst eine ausdenken kann. 
Da ich erst vorletzte Woche mit eingestiegen bin und ich diese Woche etwas mehr Zeit habe, habe ich mich entschlossen statt einer Frage fünf vergangene Fragen zu beantworten, so dass ihr etwas mehr über mich erfahren könnt, 
Die Fragen für diese Woche lauten:

Von welchem Buch/ welcher Reihe möchtest du dich nicht trennen? 

Bei mir ist dies definitiv die „Virgin River“ – Reihe von Robyn Carr, die ich inzwischen schon zwei Mal gelesen habe. Insgesamt sind in dieser Reihe knapp 20 Bände erschienen, die ich alle geliebt habe. Ich habe mich beim Lesen in den kleinen Ort Virgin River, wo die Handlung spielt, und dessen Bewohner verliebt, da dort ein intensiver Zusammenhalt besteht und die Menschen für einander da sind, auch wenn sie fast alle ein relativ einfaches Leben führen. 

Kaufst oder leihst du Bücher lieber?

Na ja, ich kaufe sie definitiv lieber. Bei geliehenen Büchern weiß man nicht immer wer sie schon alles in den Händen hatte und wie sie behandelt wurden. Ich gehe allerdings schon auch in die Bücherei und leihe mir dort Bücher aus. Und manche Büchereibücher sehen dann schon oftmals ziemlich mitgenommen aus, auch wenn sie noch nicht so alt sind. 
Bei der Menge an Büchern, die ich pro Jahr lese, kann ich es mir leider nicht leisten jedes Buch zu kaufen. 

Hast du nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast, beim Lesen eines Buches die Schauspieler im Kopf oder die Figuren, wie du sie dir vorstellst?

Leider habe ich dann immer die Schauspieler im Kopf, was einem ein wenig die Fantasie nimmt. Daher versuche ich auch immer zunächst das Buch zu lesen und dann erst den Film zu schauen. Oftmals stimmen Buch- und Filmhandlung ja doch nicht so ganz übereinander, so dass man sich beim Lesen dann doch schon ein wenig wundert (bzw. teilweise auch etwas ärgert), dass die Handlung einen anderen Verlauf nimmt, als wie erwartet. 

Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmäßig ausmistet oder behältst du lieber alle deine Bücher?

Ich würde gerne alle Bücher behalten, insbesondere die, die ich besonders gemocht habe. Aber leider ist der Platz in meinem Bücherregal begrenzt, so dass ich zwischendurch (spätestens alle paar Monate) ein paar Bücher aussortiere und entweder bei tauschticket,de oder ebay reinsetze. 

Ein Blick zurück, wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Ich denke der Anfang wurde schon in meiner Kindheit gemacht. Ich habe bereits früh einen direkten Draht zu Büchern und konnte es kaum erwarten selbst lesen zu können. Als ich mir mit fünf Jahren selbst das Lesen beigebracht habe, weil ich es zu langweilig fand meinen Geschwistern Mittags immer nur beim Hausaufgaben machen zusehen zu müssen, fing es an, dass ich von meinen Eltern zu Geburtstagen und Weihnachten Bücher als Geschenk bekommen habe. Ich habe als Kind neben den üblichen Kinderbüchern vor allem die „Hanni und Nanni“ – Reihe geliebt (wie wahrscheinlich die meisten Mädchen, die in den 80ern aufgewachsen sind). 
Als Teenie sind die Bücher zwischendurch dann ein wenig in den Hintergrund getreten, aber nie ganz verschwunden.
Seit etwa Mitte 20 lese ich wieder viel mehr, da Bücher mir helfen abzuschalten und ich mit ihnen zur Ruhe kommen kann. Und seien wir doch mal ehrlich: Was gibt es entspannenderes, als ein gutes Buch, die Couch (oder einen anderen Lieblingsort), etwas zum Naschen und trinken?!
Auch wenn eigentlich nur eine Frage beantwortet werden musste/sollte, bekommt ihr heute mal die geballte Ladung an Antworten von mir! 😉
Sommerliche Grüße
Babs

[Rezension] „Das Leuchten meiner Welt“ von Sophia Khan

Buchinformationen: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Aus dem Englischen von Gabriele Weber-Jaric
Originaltitel: Yasmeen
Originalverlag: Harper Collins India
Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-35896-6
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Diana
Erschienen: 13.06.2016


Autoreninfo:
 (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Sophia Khan wurde 1985 als Tochter einer amerikanischen Mutter und eines pakistanischen Vaters geboren. Sie wuchs in beiden Ländern auf, reiste viel, studierte in den USA und lebt heute mit ihrem Mann in Islamabad. Das Leuchten meiner Welt ist ihr erster Roman.


Klappentext:
 

Irenies Kindheit endet an dem Tag, an dem sie nach Hause kommt und ihre Mutter Yasmeen nicht mehr da ist. Der Vater erklärt nichts, weicht allen Fragen aus. Fünf Jahre vergehen, bis Irenie eine Kiste mit Briefen findet und dem Geheimnis ihrer Mutter näher kommt. Auf der Spur einer verbotenen Liebe reist sie von Amerika bis nach Pakistan, voller Hoffnung, in diesem Sommer Yasmeens Verschwinden endlich zu verstehen.

Meine Meinung:

Ich bin auf diesen Roman zunächst aufgrund des Klappentexts und vieler positiver Meinungen darüber aufmerksam geworden. Daher habe ich mich auch gefreut, als ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe.
Allerdings muss ich sagen, dass bei mir leider die Ernüchterung beim Lesen kam. Ich bin die ganze Zeit nicht so richtig in die Handlung reingekommen und wurde auch mit den Figuren leider nicht so richtig warm.
Von der Thematik her bietet dieser Roman sehr großes Potential und eine Menge Drama. Allerdings fehlt es vor allem an diesem größtenteils. Ich fand die Erzählweise teils lieblos und teils auch runterratternd, während der Roman gleichzeitig stellenweise immer wieder auf der Stelle tritt.
Insbesondere am Anfang läuft die Handlung ziemlich zäh und holprig ab. Stellenweise hatte ich zum Kapitelbeginn Probleme zu erkennen aus welcher Sicht die Handlung gerade spielt, von der Zeit ganz zu schweigen. Die Autorin hüpft in ihren Erzählungen immer wieder hin und her, wodurch die ganze Handlung etwas undurchsichtig ist.
Genauso lieblos, wie sich Irinies Vater James ihr gegenüber verhält, läuft im Grunde auch die Handlung ab. Mir fehlten zwischen den beiden echte Spannungen. Vieles läuft über Jahre eher unterschwellig ab, bis es zu einem Ausbruch der Gefühle kommt, bei denen aber der Vater selbst da zunächst zu ruhig bleibt.

Als ich gerade so weit war die einzelnen Figuren in der verworrenen Handlung auseinander zu halten zu können, wird die Handlung von Amerika nach Pakistan verlagert und plötzlich spielt diese nicht nur auf zwei Kontinenten, sonders es kommen sehr viele neue Charaktere hinzu. Ich muss leider gestehen, dass ich da kurz davor war abzubrechen, da ich nun kaum noch durchgeblickt habe. Teilweise waren mir die Namen zu fremdartig, teils aber auch zu ähnlich, als dass ich sie bei der Menge an Charakteren wirklich unterscheiden konnte. Dadurch ging die Eigenheiten der Figuren verloren und leider auch der Lesegenuss.

Dieser Roman könnte ein überaus toller Roman sein, wenn die Autorin sich mehr auf die einzelnen Figuren konzentriert hätte, statt immer wieder neue Figuren auf den Plan zu werfen, die dann doch nur wenig zur Gesamthandlung beitragen. Des weiteren fehlt diesem Roman ein roter Faden, der die Handlung zusammenhält.
Zwar kommen die Liebesbriefe ihrer Mutter, die Irenie findet zur Sprache, Allerdings hätte man diesen mehr Raum einräumen können, statt immer nur zum Kapitelbeginn einzelne Ausschnitte einzuwerfen. Oftmals wusste ich nicht, wer gerade wem schreibt. Hier hätte ich mich gefreut, wenn der ein oder andere Brief komplett oder zumindest zu großen Teilen mit reingenommen wird. So geht leider ein wenig Romantik verloren, die dem Roman gut getan hätte.

Leider bin ich bis zum Schluss nicht in die Geschichte reingekommen. Zu viele Figuren, zu verworrene Geschichte! Daher kann ich dem Buch auch nicht mehr als 2 (von 5) Punkte geben.