#projectoneyear

Ich bin vor einer guten Woche per Zufall via Instagram auf diese Aktion gestoßen und mein Interesse war sofort geweckt.

Was wäre wenn … ?
Was wäre, wenn ich vor 1 Jahr mein Vorhaben in die Tat umgesetzt hätte?
Solche Fragen kennen wir doch alle, oder?! Wer mir schon länger folgt, wird wahrscheinlich zwischendurch schon mal auf meine Bucketlist „40 bis 40“ gestoßen sein und weiß, dass ich bereits vor gut 2 Jahren Wünsche und Ziele formuliert habe, die ich erreichen möchte bis ich 40 bin. Allerdings bin ich bislang noch nicht besonders weit gekommen und mein 40. rückt immer näher. Theoretisch habe ich nun nur noch gut 2 Jahr und 3 1/2 Monate Zeit, um die Liste abzuarbeiten. Nicht mehr viel Zeit, oder?!

Als ich dann bei Instagram auf diese Aktion gestoßen bin, die von loudwords ins Leben gerufen wurde, bekam mein Wunsch meine Ziele zu erreichen einen neuen Auftrieb. Bei #projectoneyear geht es darum sich ab einem bestimmten Datum Ziele zu setzten, die man innerhalb eines Jahres erreichen möchte. Das können ganz individuelle Ziele sein, die allerdings auch für einen persönlich eine gewisse Herausforderung darstellen. Welche Ziele man sich setzt, bleibt jedem selbst überlassen.
Im Laufe des Jahres berichtet man immer wieder wöchentlich/monatlich von seinen Fortschritten. Zur Motivation existiert auch eine Gruppe bei Facebook, wo man sich gegenseitig unterstützen kann.

Ein Teil meiner Ziele für dieses Jahr sind auch in meiner Bucketlist enthalten, die ich endlich wirklich in Angriff nehmen möchte. Letztendlich habe ich mich für folgende Dinge entschieden:

  • meine Bucketlist „40 bis 40“ vervollständigen
Obwohl ich mit meiner Liste bereits vor gut 2 Jahren begonnen habe, möchte ich die Liste bis zum 01.08.2017 endlich komplett haben. Ich habe die Liste längere Zeit links liegen gelassen und teilweise sogar aus den Augen verloren, so dass ich immer noch nicht alle Ziele definiert habe. Die Liste soll aber innerhalb des Jahres vollständig werden. 
  • 20 kg abnehmen
Seit Jahren versuche ich ja schon abzunehmen. Und anstatt voranzukommen ist mein Gewicht nicht gesunken, hat auch nicht stagniert, sondern ist noch weiter angewachsen. Inzwischen wiege ich 116 kg, ein neues Höchstgewicht. 
Ich habe mich lange Zeit nicht genug um mich selbst gekümmert. Und die Quittung bekomme ich gerade gesundheitlich stark zu spüren. Mein Arzt hat mir vor Augen geführt, was passiert, wenn ich mein Leben nicht ändere! Daher möchte ich dies nun endlich in Angriff nehmen und mit einer Abnahme von 20kg einen großen Schritt nach vorne machen. 
Insbesondere zu diesem Punkt wird es wahrscheinlich von mir nun häufige Zwischenmeldungen auf meinem Blog geben. 
  • Mehr Bewegung/ Sport in mein Leben einbauen
    • 5 km am Stück laufen können bzw. an einem 5km-Lauf teilnehmen
    • täglich mindestens 10.000 Schritte am Tag bzw. 300.000 Schritte im Monat laufen
    • Strecke Zuhause – Arbeit hin und zurück (ca. 60 km) an einem Tag mit dem Rad fahren
    • 50 Liegestütz bzw. SitUps am Stück können
    • das Auto nur noch für notwendige Fahrten nutzen
Hier habe ich absichtlich ein paar Unterpunkte mit eingebaut. Da ich inzwischen körperlich von meinem Gewicht beeinträchtigt bin, muss ihr definitiv etwas geschehen. Ich bin es satt total schnell aus der Puste zu sein bzw. nur sehr schwergängig bewegen zu können. Ich war in meiner Jugend mal ziemlich ausdauernd. Davon ist leider nicht mehr viel geblieben. 
Da ich in meinem Job die meiste Zeit sitze, muss ich auf jeden Fall einen Ausgleich finden. 
  • Ernährung umstellen
    • mindestens 4x wöchentlich gesund und frisch kochen
    • mehr frische Lebensmittel kaufen bzw. nach Möglichkeit nur Lebensmittel mit max. 5 Zutaten
Auch hier habe ich nochmals zwei Unterpunkte hinzugefügt, da ich zwar zwischenzeitlich immer wieder mal frisch und gesund koche. Allerdings letztendlich leider zu selten. Oftmals siegt dann doch die Bequemlichkeit und etwas Fertiges bzw. etwas zum Zusammenrühren herhalten muss. Damit soll jetzt auch Schluss sein. Ich möchte wieder mehr selbst zubereiten, so dass ich auch weiß, was drin enthalten ist. Denn seien wir mal ehrlich: Häufig wissen wir gar nicht, was wir in uns reinstopfen und essen Lebensmittel mit Zutaten, die wir nicht mal aussprechen können. 
Dieser Punkt soll mir letztendlich auch bei meiner Abnahme helfen und zu einem gesünderen Leben führen. 
  • Sachen immer direkt wegräumen
Wer kennt ihn nicht: Den Stuhl, auf dem wir immer Kleidung anhäufen, die noch nicht wirklich schmutzig ist, die wir aber auch nicht zurück in den Schrank räumen wollen?! Ich habe so einen Stuhl, auf dem die ganze Woche mein Wäscheberg anwächst, um dann am Wochenende doch im Wäschekorb bzw. der Waschmaschine zu landen. Neben „dem Stuhl“ habe ich unter anderen auch noch den Schreibtisch, auf dem ich alles mögliche immer ablege, bis ich ihn kaum noch nutzen kann und dann in den Aufräumwahn verfalle.
Das sind nur zwei Dinge, die verdeutlichen, dass ich meine Bequemlichkeit überwinden möchte und etwas mehr Ordnung in mein Leben bringen möchte. 
  • 1.000€ auf der hohen Kante haben
Ich gehöre leider nicht wirklich zu den sparsamen Menschen und das sogar, obwohl ich keinen hochbezahlten Job habe. Irgendwie wundere ich mich am Ende des Monats ständig, wo mein Geld geblieben ist. Ständig hat das Geld zu viel Monat! Aber das ist natürlich nur eine Ausrede. Die Wahrheit ist, dass ich einfach zu viel Geld für unnütze Sachen ausgebe, statt für Ziele und Vorhaben zu sparen. 
Ich möchte gerne nach Irland. Aber ohne Geld geht das ja nicht, oder?!
  • Rezeptsammlung zusammenschreiben
Ich habe bereits seit langem eine Sammlung von Rezepten (u.a. aus Zeitschriften, Kopien aus Büchern von Freunden, etc.), die ich abtippen möchte, um so meine eigene geordnete Sammlung zu haben, die nicht mehr einfach nur aus einem Durcheinander besteht, in dem ich ein bestimmtes Rezept kaum finde. 
  • offener sein
Dieses Ziel ist vielleicht nicht besonders klar definiert. Aber es beschreibt mich ziemlich gut. Seit langem verstecke ich mich hinter einer Maske aus Angst davor, was mein direktes Umfeld von mir denkt. Ich verberge vieles, von dem ich befürchte, dass die Menschen um mich herum es nicht akzeptieren oder verstehen können.
Dieser Blog ist ein gutes Beispiel dafür. Kaum jemand in meinem direkten Umfeld weiß davon. Nicht, weil ich mich wirklich dafür schäme oder ihn nicht mit Leidenschaft führe. Sondern eher, weil ich denke, dass sie die Gründe dafür nicht nachvollziehen können. 
Aber mit diesem Verstecken soll nun Schluss sein. Daher gehe ich jetzt den ersten Schritt in Richtung Offenheit: Mein „richtiger“ Vorname ist Barbara bzw. Babs, wie mich die meisten in meinem Umfeld nennen! Ab sofort werde ich meine Blogbeiträge nicht mehr mit meinem zweiten Vornamen Natalie unterzeichnen, sondern mit „Babs“, da ich nunmal so heiße!
Ich habe mir noch ein paar kleinere Ziele gesteckt, die ich aber derzeitig noch nicht offenbaren mag, da sie ziemlich persönlich sind. Außerdem würde es irgendwann den Rahmen dieses Posts komplett sprengen, wenn ich alles niederschreibe. Ich werde diese Ziele auf jeden Fall in meine zukünftigen Beiträge mit einfließen lassen. 
Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, wie dieses Jahr verlaufen wird!
Sonnige Grüße
Babs

[Rezension] „Im Herzen das Glück“ von Lucy Dillon

Buchinformationen: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-442-48384-6
Erschienen: 15.02.2016

Autoreninfo: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Lucy Dillon kommt aus Cumbria, einer Grafschaft im Nordwesten Englands und lebt mit ihrem Dackel Violet in London und Wye Valley.

Klappentext:

Für Libby hat eine kleine gute Tat ungeahnt große Folgen …

Libby und Jason sind aufs Land gezogen, um Jasons Mutter nach dem Tod ihres Mannes im kleinen Familienhotel zu unterstützen und die altmodische Herberge in ein exklusives Feriendomizil zu verwandeln. Der Umbau kostet Zeit, Geld und Nerven. Doch das wird nebensächlich, als es zu einem Unfall kommt: Vor dem Hotel wird eine junge Frau angefahren. Rührend kümmert sich Libby um die Fremde. Als klar wird, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat und niemand sie zu vermissen scheint, bietet Libby ihr an, im Hotel zu bleiben – nicht ahnend, dass diese eine gute Tat ihr ganzes Leben verändern wird …


Meine Meinung:

Da ich Lucy Dillons Bücher bislang sehr mochte, lag das Buch bereits seit längerem auf meiner Wunschliste. Daher war ich froh, als ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe.
Das Buch hat mich mit seinen Figuren dann beim Lesen auch sehr schnell in seinen Bann gezogen, so dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Wobei ich auch gestehen muss, dass die Handlung ziemlich vorhersehbar ist, was dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch tut.

Im Zentrum der Geschichte steht zum Einen Libby, die mit ihrem Mann Jason aufs Land gezogen ist und mit ihm das Hotel ihrer Schwiegermutter übernommen hat. Ihre renitente Schwiegermutter setzt ihr dabei genauso zu, wie ihr Mann Jason, der sich plötzlich stark verändert.
Als direkt vorm Hotel eine junge Frau angefahren wird, kümmert sich Libby aufopferungsvoll um die junge Frau, vor allem als sich herausstellt, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat und sie scheinbar niemand als vermisst gemeldet hat.
Die beiden Frauen freunden sich sehr schnell an und sind sich gegenseitig eine starke Unterstützung, da für beide Frauen das Leben Überraschungen bereit hält.

Dieses Buch lebt vor allem durch seine Figuren. In Libby hat Lucy Dillon eine wirklich interessante und vielschichtige Person geschaffen, die im Laufe des Roman so richtig zeigen kann, was in ihr steckt. Dieser innere Zwiespalt, den sie immer wieder ausleben muss, hält die Handlung am Laufen und trägt deutlich zur Spannung bei. Man nimmt ihr das Zaudern, dass sie immer wieder an den Tag legt durchaus ab, wodurch sie sehr lebensnah wirkt. Sie ist überaus liebenswert.
Ähnlich wie Libby ist auch die junge Frau gestrickt, die angefahren wird. Zwar werden nach und nach wieder Erinnerungen bei ihr wach. Aber sie bleibt die ganze Zeit eine sehr unschuldige Figur. der man einfach nur beistehen möchte und daher mit ihr leidet. Sie kam bei mir überaus sympathisch an, insbesondere, da sie obwohl sie sich mehr im Hintergrund hält immer wieder einlenkend in die Handlung eingreift.
Mit den männlichen Figuren geht Lucy Dillon nicht so gut um. Sie sind nicht immer gerade liebenswert. Stellenweise habe ich sie förmlich gehasst, allerdings auf der guten Art. Man mag ihre Handlungen und Einstellungen nicht immer. Aber gerade dieses „Hassen“ der Figuren sorgt dafür, dass Dramatik entsteht.
Die Schwiegermutter kommt am Anfang ebenfalls so gar nicht gut weg. Sie ist bis fast zum Ende ein richtiger Hausdrachen, wodurch allerdings auch Spannung erzeugt wird. Ich muss jedoch auch sagen, dass ihr Wandel am Ende in meinen Augen zu plötzlich kam und dadurch ein wenig unglaubwürdig wirkte.

Mit diesem Roman hat Lucy Dillon erneut einen tollen Roman geschaffen, den man gerne liest. Während in den vorherigen Büchern das Thema „Hund“ noch eine größere Rolle spielte, nimmt es hier eher nur noch eine kleine Nebenrolle ein. Das empfand ich als sehr positiv, da die Autorin sich dadurch mehr auf das menschliche Miteinander konzentriert hat, was in diesem Roman eine große Rolle spielt.

Obwohl etwas vorhersehbar, ist der Roman aber dennoch ziemlich spannend, da er mit interessanten Charakteren aufwarten kann!
Ich für meinen Teil habe diesen Roman sehr genossen. Daher bekommt er auch starke 4 (von 5) Punkte.

[Gemeinsam lesen] 19.06.2016

Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr bereits auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Nachdem ich längere Zeit aus persönlichen Gründen ausgesetzt habe, bin ich vor zwei Wochen wieder mit eingestiegen und möchte nun gerne wieder regelmäßig mitmachen, da mir der Austausch mit anderen immer total gefallen hat. Ich freue mich schon darauf zu lesen, was ihr gerade alle so lest! 🙂

Hier meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Sommer in St. Ives“ und bin derzeitig auf Seite 264 (von 416).

Klappentext: 
Alte Liebe. Neues Glück. Und ein verrückter Sommer in Cornwall …


Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte — und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen …

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich denke über die beiden nach, während ich in der Küche stehe und Kartoffeln schäle. 

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Das Buch gefällt mir bislang ziemlich gut. Ich finde die einzelnen Figuren sind durchaus ein wenig skurril, was die Handlung interessant läuft. Das Buch spielt die meiste Zeit in der Gegenwart und deckt durch Rückblicke nach und nach Elviras und Sams gemeinsame Vergangenheit auf.
Auch wenn Lola durchaus sehr viel jünger ist, als ich, fällt es mir leicht mich in sie hineinzuversetzen. Sie ist ein ziemlich eigensinniger und gleichzeitig auch ziemlich geerdeter Charakter, den man einfach nur gern haben kann.
Zwar weist der Roman auch an der ein oder anderen Stelle leichte Längen bzw. dadurch bedingt auch Schwächen auf. Allerdings finde ich diese nicht allzu gravierend, da nur kurz darauf immer wieder etwas unvorhergesehenes passiert.
Ich habe schon ein gewisse Vorstellung, wie der Roman enden wird und bin gespannt, ob dies dann auch so eintreten wird.

4. Bei Büchern aus einer Reihe, gibt es am Ende des Buches oft ein Kapitel als Leseprobe vom nächsten Buch! Liest du sie oder bräuchtest du das nicht?

Einerseits bräuchte ich es nicht wirklich. Denn wenn eine Reihe gut ist, lese ich auch ohne groß nachzudenken den nächsten Teil. Anderseits siegt häufig aber auch die Fortsetzung auf den nächsten Band.
Je nachdem wie gut die Leseprobe ist, ärgere ich mich manchmal allerdings auch, dass die Fortsetzung manchmal noch nicht erschienen ist und ich dann so lange mit dem weiterlesen warten muss.
Was ich überhaupt nicht so gut finde, ist, wenn am Ende des Buches Leseproben von vorherigen Bänden eingefügt sind. Das kommt mir dann manchmal einfach nur als Lückenfüller vor, um das Buch etwas „dicker“ erscheinen zu lassen. In der Regel hat man ja die vorherigen Bände bereits vorab gelesen.

Wie sieht’s bei euch aus? Was lest ihr gerade? Mögt ihr Leseproben von Folgebänden am Ende des Buches?

Sommerliche Grüße
Natalie