[Rezension] „Die Nacht schreibt uns neu“ von Dani Atkins

Buchinformationen: (Quelle: http://www.droemer-knaur.de/)

Klappenbroschur, Knaur TB
17.12.2015, 448 S.
ISBN: 978-3-426-51769-7

Autoreninfo: (Quelle: http://www.droemer-knaur.de/)

Dani Atkins, 1958 in London geboren und aufgewachsen, lebt heute mit ihrem Mann in einem Dorf im ländlichen Hertfordshire. Sie hat zwei erwachsene Kinder. Nach ihren Spiegel-Bestsellern „Die Achse meiner Welt“ und „Die Nacht schreibt uns neu“ erscheint mit „Der Klang deines Lächelns“ die dritte emotionale und hochdramatische Liebesgeschichte.


Klappentext:

Dani Atkins hat es wieder getan! Sie hat eine Liebesgeschichte geschrieben, die sich fast so spannend wie ein Thriller liest. Und sie hat Figuren geschaffen, die uns schon mit den ersten Sätzen ans Herz wachsen – so sehr, dass Taschentücher unbedingt zur Grundausstattung beim Lesen gehören sollten: Emma macht sich bereit für ihren großen Tag. Die Wimperntusche in ihrer Hand zittert ein wenig, aber ein bisschen Nervosität ist ganz normal, oder? Beim Blick in den Spiegel tasten Emmas Finger automatisch nach der alten Narbe dicht unter ihrem Haaransatz. Das sichtbare Andenken an die Nacht, die ihr Leben verändert hat. Und nicht nur ihres. Emma erinnert sich: an den furchtbaren Unfall auf dem Heimweg von ihrem Junggesellinnenabschied, an den Tod ihrer besten Freundin Amy, an ihren Retter Jack, an Richards liebevolle Reaktion, als sie ihn gebeten hat, die Hochzeit zu verschieben. Und an alles, was danach kam. Schließlich klopft es an der Tür. Jemand ist gekommen, um Emma nach unten zu führen. Wer? Lassen Sie sich überraschen!

Meine Meinung;

Nachdem ich vor einem guten Jahr bereits „Die Achse meiner Welt“ von der Autorin gelesen habe und ihn mochte, war ich auf diesen Roman natürlich gespannt.
Vorweg kann ich schon mal sagen, dass Dani Atkins erneut ein toller Roman gelungen ist, der vor allem durch eine interessante Hauptfigur überzeugt. Man kommt sehr schnell in die Handlung rein und die weibliche Hauptfigur Emma wächst einem direkt ans Herz.

Am Abend ihres Junggesellinenabschieds verunglückt Emma mit ihren beiden Freundinnen Caroline und Amy. Während Caroline mit einem Schock davon kommt und Emma leichtverletzt vom mysteriösen Jack aus dem Auto gerettet wird, stirbt Amy an den Folgen des Unfalls. Nach dem Unfall ist nichts mehr wie es scheint. Emma erfährt von einem Geheimnis zwischen ihrem Verlobten und Amy und muss lernen damit umzugehen, Eine große Unterstützung ist ihr dabei Jack, der immer in ihrer Nähe ist, wenn sie ihn braucht.

Ich habe diesen Roman innerhalb eines Tages durchgelesen, da er mich von vorne bis hinten total gefesselt hat. Man kann beim Lesen nicht anders, als tief in die Geschichte einzutauschen. Dani Atkins schreibt auf sehr emotionale Weise vom Verlust, Erinnerungen und Neuanfängen.
Dies ist in jedem Fall ein Roman, bei dem man eine Packung Taschentücher bereit liegen haben sollte, da man total mitgerissen wird.
Die Figuren in diesem Roman wirken voll durchdacht und haben jeweils starke Charaktereigenschaften, die sie auszeichnet. Auch wenn man nicht mit jeder Figur so ganz antizipieren kann, so kann deren Handlungen und Sichtweisen dennoch nachvollziehen. Ich muss gestehen, dass mir sowohl Richard, als auch Jack bis zum Ende hin etwas suspekt blieben. Aber gerade diese Undurchschaubarkeit der beiden Männer, die um Emma „buhlen“ macht sie interessant.

Während im ersten Roman der Autorin, ein wie ich fand leicht magischer Unterton zum Vorschein kam, verzichtet sie hier weitestgehend darauf. Lediglich das Ende musste ich zweimal lesen, da ich zunächst nicht so ganz verstanden hatte, wie Emma sich tatsächlich entscheidet. Erst fand ich diesen Umstand ein wenig unglücklich, bei genauer Betrachtung macht das leicht fragliche Ende aber vollkommen Sinn und rundet den Roman perfekt ab.

An diesem Roman gibt es nur wenig auszusetzen. Wenn ich etwas kritisieren muss, dann höchstens die Tatsache, dass lediglich Christine ein wenig farblos blieb.

Dieser Roman hat seine starken 4 (von 5) Punkte wahrlich verdient. Ich habe ihn zumindest sehr genossen.

[Rezension] „The other girl – Du kannst niemals ganz entkommen“ von Maggie Mitchell

Buchinformationen: (Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/)

Psychothriller
Klappenbroschur
384 Seiten
Originaltitel: Pretty is
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Sybille Uplegger
ISBN-13 9783471351123
Erschienen: 26.02.2016
€ 14,99 [D] € 15,50 [A]

Autoreninfo: (Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/)

Maggie Mitchell unterrichtet englische Literatur an der Universität von West Georgia und lebt dort mit ihrem Ehemann und ihren Katzen. Sie hat bereits zahlreiche Kurzgeschichten in Literaturmagazinen veröffentlicht. „The other Girl“ ist ihr erster Roman.

Klappentext:

Lois und Carly May sind zwölf, als sie entführt und in einer abgelegenen Jagdhütte für zwei Monate eingesperrt werden. In diesem Sommer, unter dem wachsamen Blick des Entführers, gehen sie eine innige Freundschaft ein, die sie für immer verbinden wird. Aber nach ihrer Befreiung dürfen sie sich nicht mehr sehen und verlieren den Kontakt. Zwanzig Jahre später. Lois ist Professorin für Literatur und hat unter Pseudonym einen Roman über ihre Entführung geschrieben. Carly May kämpft in L. A. um Filmrollen und gegen den Alkohol. Bis sie ein Drehbuch in die Hände bekommt, das genau ihre Geschichte erzählt. Ihr wird die Rolle der Ermittlerin angeboten. Zufall? Es gibt nur eine Person, mit der sie jetzt sprechen will: Lois. Doch die ist nicht so leicht aufzuspüren. Nur eins ist deutlich: Die Vergangenheit ist nicht vorbei.

Meine Meinung;

Ich bin auf dieses Buch zunächst aufgrund des Covers und anschließend aufgrund des Klappentexts aufmerksam geworden, verspricht dieses doch einen ziemlich düsteren Psychothriller. 
Als ich die ersten Seiten las, dachte ich auch: OK, das wird bestimmt ein interessanter Roman. Allerdings muss ich sagen, dass die Ernüchterung dann ziemlich schnell kam. Dieser Roman hält leider nicht so ganz das, was Cover und Klappentext versprechen, Die Figuren blieben bis zum Schluss ziemlich blass und konnten zumindest mich nicht so recht überzeugen. 
Von der Geschichte her, ist dies kein schlechter Roman. Allerdings schöpft Maggie Mitchell dessen Potential nicht so richtig aus. Statt ihre Figuren richtige Ängste ausleben zu lassen, scheint es eher, als hätten die Geschehnisse in der Vergangenheit kaum Spuren bei ihnen hinterlassen. Zwar merkt man beim Lesen, dass die Ereignisse der Vergangenheit die beiden in ihrem Wesen verändert haben. Allerdings wirkten sie für weniger dadurch gekennzeichnet, sondern eher von ihrem familiären Umfeld und deren Umgang sowohl vor, als auch nach den Ereignissen. 
Des weiteren erzählt der Klappentext leider nicht ganz die Wahrheit. Von einer innigen Freundschaft konnte ich den gesamten Roman fast nichts spüren. Lediglich zum Schluss kommt so etwas wie tiefe Verbundenheit leicht zum Ausdruck. Stattdessen ist der Roman geprägt von Eifersüchten und Neid auf den jeweils anderen. 
Zwar wird zumindest Lois nicht nur in Form von Erinnerungen, sondern auch in physischer Form, von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie wird von einem ihrer Studenten gestalkt. Allerdings fehlte mir hier der echte Angstfaktor, den einen Psychothriller gewöhnlich ausmacht. Lois kommt sehr schnell hinter dessen Geheimnis, macht dann aber relativ wenig daraus. Selbst als Sean Ähnlichkeit mit dem Bösewicht Gary in ihrer Romanfortsetzung bekommt, wird sie zwar aufmerksam, ignoriert die Geschehnisse allerdings zunächst. 
Vieles in diesem Roman ist ziemlich vorhersehbar, wodurch er nur mit wenigen Überraschungen aufwarten kann. Man wartet die ganze Zeit auf einen richtig aufregenden Moment, der lässt aber leider bis zum Ende auf sich warten. Und selbst dann ist er genau so schnell vorbei, wie er gekommen ist. 
Der Roman hat beim Lesen mehr Fragen aufgeworfen, als er sie beantwortet hat: Wieso sind die Mädchen nie geflohen? Eine Frage, die selbst im Roman mehrfach aufgeworfen wird, jedoch nie wirklich beantwortet wird. Vielleicht fehlte mir die Vorstellungskraft, aber die Mädchen hatten genug Gelegenheiten! Wie ist ihr Entführer Zed auf sie aufmerksam geworden? Wie ist er tatsächlich gestorben? Zwar bietet der Roman im Verlauf der Handlung immer wieder Hinweise darauf, aber nie wird dies so ganz geklärt! Außerdem scheinen sowohl Lois als auch Carly teils unterschiedliche Sichtweisen auf die Ereignisse zu haben, die sich leider auch nicht wirklich ergänzten. 
Dies ist meiner Ansicht nach ein Roman, den man lesen kann, aber nicht zwingend muss. Solange man nicht meiner zu hohen Erwartungshaltung an den Roman ran geht, kann er teils sogar ein wenig Kurzweil bieten. 
Wer jedoch einen echten Thrillfaktor sucht, ist hier leider an der falschen Stelle. Dieser Roman ist dafür zu teilnahmslos erzählt. 
Alles in allem kann ich dem Roman dadurch leider nicht mehr als extrem schwache 3 (von 5) Punkte geben. 
Wer sich dennoch mal eine eigene Meinung über diesen Roman bilden möchte, findet hier eine Leseprobe.

Meine Juni-Leseliste

Hallo zusammen,
wie einige von euch ja bereits mitbekommen haben, mache ich beim SuB-Abbau Extrem mit, bei dem es darum geht seinen SuB im Laufe des Jahres monatlich um eine bestimmte Anzahl an Büchern zu minimieren. Die Anzahl an Bücher hat jeder Teilnehmer zu Beginn für sich selbst bestimmt. Bei mir waren dies zwei Bücher pro Monat. Für das Erreichen des Ziels sammelt man monatliche Lose. 
Neben dieser Aufgabe gibt es immer auch eine Zusatzaufgabe, die es zu erfüllen gilt, wofür es dann auch noch jeweils ein Zusatzlos gibt. Die Monatsaufgabe für Juni lautet: 
Es soll eine Leseliste erstellt werden. Die Anzahl der Bücher auf dieser Liste richtet sich nach den gelesenen Büchern im Mai. Es müssen mindestens halb so viele Bücher sein, wie man im Mai gelesen hat. Bei ungeraden Zahlen muss aufgerundet werden. Beispiel: Man hat im Mai 7 Bücher gelesen, dann erstellt man eine Leseliste mit 4 Büchern. Gerne kann man natürlich auch mehr Bücher aussuchen. Man sollte allerdings bedenken, dass man die Bücher dann auch alle lesen muss, um das Zusatzlos zu erhalten!
Da ich im Mai 11 Bücher gelesen habe, muss ich also eine Leseliste von mindestens 6 Büchern erstellen. Ich habe zunächst überlegt, ob ich mehr als 6 Bücher auf die Liste packen soll, habe mich dann aber dagegen entschieden. Erfahrungsgemäß kommen doch immer irgendwelche Bücher dazwischen und 6 feste Bücher sind händelbar. Daher habe ich mich für folgende Bücher entschieden:

„Girl on the train“ von Paula Hawkins

Klappentext:
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.
Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse …

„The other girl“ von Maggie Mitchell

Klappentext: 
Lois und Carly May sind zwölf, als sie entführt und in einer abgelegenen Jagdhütte für zwei Monate eingesperrt werden. In diesem Sommer, unter dem wachsamen Blick des Entführers, gehen sie eine innige Freundschaft ein, die sie für immer verbinden wird. Aber nach ihrer Befreiung dürfen sie sich nicht mehr sehen und verlieren den Kontakt. Zwanzig Jahre später. Lois ist Professorin für Literatur und hat unter Pseudonym einen Roman über ihre Entführung geschrieben. Carly May kämpft in L. A. um Filmrollen und gegen den Alkohol. Bis sie ein Drehbuch in die Hände bekommt, das genau ihre Geschichte erzählt. Ihr wird die Rolle der Ermittlerin angeboten. Zufall? Es gibt nur eine Person, mit der sie jetzt sprechen will: Lois. Doch die ist nicht so leicht aufzuspüren. Nur eins ist deutlich: Die Vergangenheit ist nicht vorbei.

„Immer wieder du und ich“ von Juliet Ashton

Klappentext:
Ein Roman über die Liebe. Über die kleinen und großen Abenteuer des Lebens. Und über zwei, die sich lieben, aber immer wieder verpassen.
Kate liebt Charlie. Charlie liebt Kate. Das war schon immer so. Sie sind füreinander geschaffen. Aber es ist kompliziert: Denn stets ist Charlie gerade vergeben, wenn Kate bereit ist. Und umgekehrt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, auf Partys, Hochzeiten und Beerdigungen. Vergessen können Kate und Charlie einander nicht. Aber ist es nicht irgendwann zu spät für die große Liebe? Oder bietet ihnen das Leben noch eine zweite Chance?

„Wolken wegschieben“ von Rowan Coleman

Klappentext:
Manchmal hat Willow Briar das Gefühl, unter einer dicken Regenwolke zu leben. Sie könnte es darauf schieben, dass sie ein paar Pfunde zu viel auf die Waage bringt. Oder dass sie verlernt hat zu lieben. Oder dass ihre skrupellose Chefin sie als ihre Leibeigene betrachtet. Doch der eigentliche Grund für ihre Unzufriedenheit liegt tief in ihrer Vergangenheit. Willow weiß: Sie muss etwas ändern und ihre Dämonen besiegen. Denn nur Verlierer stehen im Regen – aber wahre Gewinner schieben die Wolken einfach weg.

„Die Nacht schreibt uns neu“ von Dani Atkins

Klappentext:
Dani Atkins hat es wieder getan! Sie hat eine Liebesgeschichte geschrieben, die sich fast so spannend wie ein Thriller liest. Und sie hat Figuren geschaffen, die uns schon mit den ersten Sätzen ans Herz wachsen – so sehr, dass Taschentücher unbedingt zur Grundausstattung beim Lesen gehören sollten: Emma macht sich bereit für ihren großen Tag. Die Wimperntusche in ihrer Hand zittert ein wenig, aber ein bisschen Nervosität ist ganz normal, oder? Beim Blick in den Spiegel tasten Emmas Finger automatisch nach der alten Narbe dicht unter ihrem Haaransatz. Das sichtbare Andenken an die Nacht, die ihr Leben verändert hat. Und nicht nur ihres. Emma erinnert sich: an den furchtbaren Unfall auf dem Heimweg von ihrem Junggesellinnenabschied, an den Tod ihrer besten Freundin Amy, an ihren Retter Jack, an Richards liebevolle Reaktion, als sie ihn gebeten hat, die Hochzeit zu verschieben. Und an alles, was danach kam. Schließlich klopft es an der Tür. Jemand ist gekommen, um Emma nach unten zu führen. Wer? Lassen Sie sich überraschen!

„Glück zum Frühstück“ von Maisey Yates

Klappentext:
Sadie Miller weiß, dass die Rückkehr in ihren Heimatort wenig glorreich verlaufen wird, schließlich hat sie den Bewohnern früher nichts als Ärger bereitet. Dass sie zur Begrüßung aber ausgerechnet Polizeichef Eli Garret direkt in die Arme läuft, damit hat sie nicht gerechnet. In all den Jahren konnte sie Eli nicht vergessen, auch wenn er in ihr vermutlich immer noch bloß die wilde Unruhestifterin sieht. Und dann erfährt sie auch noch, dass das Grundstück, auf dem ihr zukünftiges Bed & Breakfast steht, seiner Familie gehört. Eli wird sie so bald nicht mehr aus den Augen lassen, und das verheißt nichts Gutes … auch wenn der Gedanke Sadies Herz höher schlagen lässt.
Generell bin ich ja nicht so der Typ für Leselisten. In der Vergangenheit hat dies nicht immer so wirklich geklappt. Daher bin ich gespannt, ob ich alle Bücher schaffe. 
Erstellt ihr monatliche Leselisten oder seid ihr wie ich eher der spontane Leser?
Bis bald,
Natalie