[Rezension] „Sommersterne“ von Debbie Macomber

Buchinformationen: (Quelle: https://blogger.randomhouse.de/bloggerportal)

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(€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis) eBook (epub))
Taschenbuch, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-7341-0190-8
Erschienen: 16.05.2016

Autoreninfo: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Debbie Macomber ist mit einer Gesamtauflage von über 170 Millionen Büchern eine der erfolgreichsten Autorinnen überhaupt. Wenn sie nicht gerade schreibt, ist sie eine begeisterte Strickerin und verbringt mit Vorliebe viel Zeit mit ihren Enkelkindern. Sie lebt mit ihrem Mann in Port Orchard, Washington und im Winter in Florida.


Klappentext:

Es ist Sommer geworden im Städtchen Cedar Cove. Jo Marie Rose, die Besitzerin des Rose Harbor Inn, verbringt die meiste Zeit im Garten – zusammen mit Mark Taylor, der ihr bei der Instandhaltung zur Hand geht. Und obwohl sie allen, und auch sich selbst, versichert, dass Mark nur ein Freund ist – sie muss ständig an ihn denken. Auch ihre Gäste haben mit ihren Gefühlen zu kämpfen: Ellie Reynolds ist in Cedar Cove, um sich mit einem Mann zu treffen, der ihr gehörig den Kopf verdreht hat. Maggie und Roy Porter wollen ihren Urlaub nutzen, den Funken zurück in ihre Ehe zu bringen. Was werden die lauen Nächte für sie alle bereithalten?

Meine Meinung:

Als großer Fan von Debbie Macomber und dieser Buchreihe war ich natürlich glücklich, dass ich diesen Roman als Rezensionsexemplar erhalten habe. Hierbei handelt es sich um den dritten Teil der Rose Harbor – Reihe.
Als ich anfing zu lesen, zog sie mich auch direkt in ihren Bann, obgleich ich auch sagen muss, dass hier einige Figuren im Laufe des Romans durchaus an Sympathiepunkten verlieren und dieser Band nicht so ganz an seine beiden Vorgänger heranreicht.

Debbie Macomber entführt die Leser erneut zu Jo Marie Rose und ihrem traumhaften Bed&Breakfast Rose Harbor In in das idyllischen Küstenstädtchen Cedar Cove. Erneut beherbergt sie Gäste, die ziemlich problembehaftet anreisen.
Zum Einen ist da die junge Ellie Reynolds, die sich in Cedar Cove mit ihrer Internetbekanntschaft treffen möchte, allerdings ziemlich unter der Fuchtel ihrer Mutter steht, die ihr dies immer wieder durch Horrorszenarien ausreden möchte. Sie versucht aus dem Schatten ihrer Mutter zu treten, wird aber von ihrer überbehüteten Erziehung in ihrer Kindheit durch ihre Mutter und Großeltern verfolgt.
Zum Anderen sind da Maggie und Ray Porter die ihren Urlaub nutzen wollen, um ihre erkaltete Liebe und Ehe wieder aufleben zu lassen. Beide haben in den letzten Monaten Fehler begangen, deren Konsequenzen sie versuchen geradezurücken.
Und auch Jo Marie hat einen Kampf auszufechten, als sie versucht hinter Marks geheimnisvoller Fassade zu blicken, Sie möchte sich zwar nicht eingestehen, dass zwischen ihnen mehr als nur Freundschaft ist, kann es jedoch auch nicht lassen ihn enträtseln zu wollen.

Auch in diesem Band schafft es Macomber erneut, das Bed&Breakfast und Cedar Cove idyllisch darzustellen, dass man den Ort real vor Augen hat. Ich für meinen Teil, habe mich erneut in die Gegend verliebt und würde gerne dort sein.

Auch wenn Jo Marie Rose in diesem Roman erneut viel zu Wort kommt, treten ihre Gefühle und Gedanken hier ein wenig mehr in den Hintergrund als in den beiden Vorgängern. Zwar ist sie erpicht darauf mehr über Mark zu erfahren und ist auch beinahe bereit dafür ihre Freundschaft zu ihm aufs Spiel zu setzen. Allerdings treten ihre wahren Gefühle hier ein wenig in den Hintergrund.
In diesem Nachbohren muss ich auch ein wenig Kritik anbringen. Die beiden kennen sich bereits seit einem guten Jahr und bislang ist nichts über Mark wirklich bekannt, außer dass er von Hilfsjobs lebt und Bargeld bevorzugt. Merkwürdig finde ich auch, dass scheinbar niemand im Ort etwas von ihm weiß, obwohl er dort auch ziemlich angesehen ist. Zwar erfährt man am Ende eine weiteres Detail über ihn. Aber dies wirft nur noch mehr Fragen auf, als dass es sie beantwortet. Auch die Tatsache, dass Jo Marie letztendlich scheinbar bereit ist keine weiteren Nachforschungen anstellen zu wollen, fand ich ein wenig unglaubwürdig, zumal sich die beiden ihren Gefühlen etwas hingeben.
Das Ende bot auf jeden Fall großes Potential für einen Cliffhanger, so dass ich gespannt bin, was zum Einen noch aus den Beiden wird?! Und ob vielleicht doch noch einiges über Mark per Zufall ans Licht tritt?!

Debbie Macomber kann in diesem Band erneut mit einer Menge Gefühle aufwarten und schafft es so einen als Leser in ihren Bann zu ziehen. Die einzelnen Figuren erleben ein Auf und Ab der Gefühle und müssen so einige Hürden überwinden. Nach und nach treten Geheimnisse ans Licht, die wie ich zugeben muss, teilweise vorhersehbar sind, aber trotzem die Handlung perfekt abrunden.
Man leidet insbesondere mit Ellie mit als ihre Kindheit zu Tage kommt und unter welchen Voraussetzungen sie aufgewachsen ist. Man merkt sehr schnell, warum sie so misstrauisch ist und weshalb sie sich betrogen fühlt, als der Mann, in den sie sich verliebt hat, den wahren Grund für die Kontaktaufnahme offenbart.
Jedoch muss ich auch gestehen, dass es mir ein wenig schwer fiel mit Maggie so richtig mitzufühlen. Klar, sie hat die letzten Jahre nicht das Leben geführt, das sie gerne fühlen wollte und auch ihre Ehe mit Ray ist ziemlich erkaltet. Aber jeder ist Herr(in) über das eigene Leben und bei ihr hatte sich so viel aufgestaut, bis es zum Eklat kommt und nicht nur Ray einen Fehler begeht. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich Ray so gar nicht mochte. Er war mir einfach zu gefühlskalt und berechenbar, so dass mir nicht gelang irgendwelche Sympathien für ihn zu gewinnen. Auch wenn er letztendlich noch die Biege bekommt, habe ich ihm seine Wandlung letztendlich nicht ganz abgenommen, da sie einfach zu abrupt kam.

Das zentrale Thema in diesem Band ist Vertrauen. Dies spiegelt sich in allen drei Handlungssträngen wieder, die zwar alle unabhängig voneinander ablaufen, aber dennoch immer wieder die gleiche Kernaussage wiederspiegeln: Ohne Vertrauen ist keine Beziehung untereinander möglich.
Die Liebe tritt in diesem Band ein wenig in den Hintergrund, was ich ein wenig schade finde. Insbesondere zwischen Jo Marie und Mark fehlte mir etwas das richtige Knistern aus den ersten beiden Bänden. Zwar entwickeln die Beiden sich in diesem Roman weiter. Aber der echte Funkel fehlt leider.

Dieser Roman lässt sich leicht lesen. Ehe man sich versieht ist man bereits mitten im Geschehen und lässt sich von einem wundervollen Gefühlswirrwarr mitreißen. Auch wenn nicht jede Figur so liebreizend wie in den vorherigen Bänden war, lohnt sich das Lesen dieses Romans in jedem Fall. Debbie Macomber schafft es mit ihrer Sprache die Leser zu fesseln.

Ich blicke dem Erscheinen ein wenig mit einem lachenden und weinenden Auge entgegen. Einerseits kann ich es nicht erwarten den nächsten Band zu lesen. Anderseits weiß ich, dass dann eine tolle Reihe zu Ende gehen wird.

Da dieser Roman mich nicht vollends überzeugen konnte und leider auch nicht an seine beiden Vorgänger heranreicht, jedoch erneut ein tolles Gefühlschaos produziert, bekommt dieser Roman von mir schwache 4 (von 5) Punkte.

Dürfen Dicke keinen Sport treiben?

Das, was ich jetzt schreibe, wird wahrscheinlich nicht jeden interessieren. Aber ich muss es einfach mal loswerden!
Ich habe heute versucht mir Sport-Shirts zu kaufen und hatte mich eigentlich bewusst für „lokale“ Geschäfte entschieden. Und was soll ich sagen! Natürlich total erfolglos! 
Die, die meinem Blog bereits seit längerem folgen, wissen wahrscheinlich, dass ich bereits seit langem mit meinem Gewicht und meinem Wunsch dieses zu minimieren kämpfe. Ich möchte nun diesen Kampf gerne wieder aufnehmen, habe aber leider kein vernünftiges T-Shirt dafür (meine passen eher für’s Büro bzw. sind so veraltet und verwaschen, dass ich diese nur als „Gammelklamotten“ zuhause trage). Außerdem sollte das T-Shirt schon atmungsaktiv und schweißabsorbierend sein. 
Daher habe ich heute verschiedene Geschäfte aufgesucht, die Sportkleidung verkaufen (Sportgeschäft, aber auch Modeketten, die auch Sportkleidung vertreiben). Mal abgesehen davon, dass es in manchen Geschäften überhaupt keine Sportkleidung über die Kleidergröße 46 hinaus gab, hatten zumindest die Sportgeschäfte T-Shirts in Größe XL und XXL! Zunächst dachte ich noch: OK, das müsste ja noch gehen! Vor allem aus der Herrenabteilung (inzwischen war ich in der Hinsicht sogar flexibel)! Aber was soll ich sagen: Natürlich nicht! Selbst in der Herrenabteilung waren mir diese etwa 2-3 Nummern zu klein. Denn XL bzw. XXL bedeutet scheinbar für Sporthersteller nicht, dass diese auch übergewichtigen Personen passen!!! 
Zusätzlich muss ich noch erwähnen, dass ich für Verkäufer in den Sportgeschäften auch unsichtbar war. Während um mich herum immer wieder Kunden angesprochen wurden, ob man ihnen helfen kann, wurde ich total übergangen. Zwischendurch habe ich sogar ein kurzes Abschätzen meiner Person wahrgenommen. Allerdings hat der betroffene Verkäufer mich dann nicht mal angesprochen, sondern ist weggegangen. Meine Laune sank nach und nach immer weiter! 
Irgendwann habe ich im letzten Laden dann selbst meinen Mut zusammengenommen und eine Verkäuferin angesprochen und gefragt, ob sie auch Sportkleidung in großen Größen führen, zeigte sie mir T-Shirts in XL und sagte, das sei die größte Größe, die sie führen. Als ich sie darauf hinwies, dass diese mir zu klein sind, erwiderte sie nur „Tja, dann kann ich ihnen leider nicht helfen. Vielleicht versuchen Sie ihr Glück mal im Internet“. Einerseits war ich extrem verärgert nach dieser Aussage, andererseits konnte die Verkäuferin mir ja auch nicht wirklich helfen. 
Ich muss gestehen, dass mir die heutigen Erlebnisse mal wieder zeigen, dass mein Gefühl, dass die Gesellschaft davon ausgeht Dicke würden sich nicht bewegen, geschweige denn Sport treiben wollen, zu stimmen scheint. Dies finde ich nicht nur enttäuschend, sondern es verärgert mich auch total!
Ich habe vorm Schreiben dieses Posts übrigens auch bereits ein wenig im Internet gestöbert. Allerdings konnte ich nur wenige Internetshops finden, die Sportmode auch in großen Größen anbieten. Es war dabei echt interessant, dass bei manchen Shops selbst T-Shirts in der Sektion „Große Größen“ auch hier teilweise nur bis Kleidergröße 48 gehen. Ich muss manchen Shops zwar auch zugute halten, dass sie zwar T-Shirts über Kleidergröße 48 hinaus haben, diese aber in den meisten Fällen überteuert sind! 50€ und mehr (teilweise sogar über 100€) für 1 T-Shirt??? Sorry, aber so viel bin ich nicht bereit für 1 popeliges T-Shirt zu bezahlen!!! Interessant fand ich auch, dass manche Shops T-Shirts in „normalen“ Größen für etwa 20-30€ verkauft, für das gleiche T-Shirt in großer Größe bis zu 60€ verlangt! Klar, es ist etwas mehr Stoff notwendig, aber gleich der doppelte Preis??? Das ist doch wohl total überzogen?!
Liebe Sportartikelhersteller: Auch übergewichtige Menschen wollen sich bewegen! Insbesondere, wenn sie ihr Übergewicht verlieren wollen! Also bietet auch für diese Gruppe entsprechende Kleidung an! Von mir aus auch mit leichtem Preisaufschlag, so lange dieser nicht übertrieben ist! 
Liebe Verkäufer im Sportgeschäft: Auch übergewichtige Menschen sind echte Kunden und wollen bedient werden! Also fragt auch sie, ob ihr ihnen helfen könnt! Selbst wenn, ihr es vielleicht tatsächlich nicht könnt, wie die Verkäuferin mir heute, zählt die Geste, so dass man sich auch ernstgenommen fühlen kann! 
Ich weiß, dieser Beitrag wird vielleicht nicht viele interessieren, aber ich musste mir das einfach mal von der Seele schreiben!
Denn ich möchte (und muss) immer noch Gewicht verlieren. Ich gebe die Hoffnung nicht auf! 
Sportliche Grüße
Natalie


P.S.: Falls jemand einen Tipp hat, wo ich gute und erschwingliche Sportmode auch fern der Kleidergröße 48 finde, darf er/sie ihn mir gerne mitteilen! Ich freue mich über jeden guten Tipp! 

[Rezension] „Küsse haben keine Kalorien“ von Susan Mallery

Buchinformationen: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

ISBN 978-3-95649-163-4
368 Seiten
9,99 EUR [D] 10,30 EUR [AT]
Originaltitel: Sweet Success
ISBN eBook 978-3-95649-551-9 9,99 EUR [D]

Autoreninfo: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery wird von der Literaturkritik als mitreißende Autorin gefeiert und unterhält mit ihren witzigen, emotionalen Romanen über Frauen und ihre Beziehungen Millionen von Leserinnen auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem unerschrockenen Zwerpudel in Seattle, wo das Wetter zwar nicht gut, der Kaffee dafür aber umso besser ist.

Klappentext:

Pralinen, Trüffel und feinste Schokoladen: Cafébesitzerin Allison Thomas ist Meisterin der süßen Verführung – allerdings nur, was die Herstellung zartschmelzender Köstlichkeiten angeht. Bei Männern hat sie leider kein so glückliches Händchen und lässt zur Sicherheit lieber die Finger vom starken Geschlecht. Bis Matt Baker in ihr Leben tritt. Der attraktive Handwerker renoviert nicht nur ihren Lagerraum, er ist auch die sinnlichste Versuchung, seit es Männer gibt. Doch obwohl Ali in seinen Armen dahinschmilzt, merkt sie, dass es in Matts Vergangenheit Dinge gibt, an denen er noch zu knabbern hat …

Meine Meinung:

Da ich Susan Mallerys Bücher bislang alle ziemlich gut fand, war dieser Roman für mich natürlich Pflicht, zumal mich der Klappentext neugierig gemacht hat.
Susan Mallery zeigt mit diesem Roman mal wieder, dass überaus emotional schreiben kann, so dass man tief in die Handlung eintaucht und sich in dieser verlieren kann. Ich für meinen Teil habe diesen Roman wieder sehr genossen zu lesen.

Im Mittelpunkt dieses Romans steht vorrangig Allison Thomas, von allen nur Ali genannt, die eine Confisserie führt und dabei auf den attraktiven Handwerker Matt Baker trifft, der vor etwas davonzulaufen scheint.
Ali ist eine überaus selbstbewusste, aber auch zugleich fürsorgliche Frau, die dafür bekannt ist, sich um „notdüftige“ Menschen und Tiere zu kümmern. Als sie auf Matt trifft, erkennt sie sofort, dass er vor irgendetwas zu flüchten scheint. Obwohl sie ihm zunächst ziemlich kritisch gegenüber steht, versucht sie hinter seinem Geheimnis zu kommen und ihm zu helfen. Dabei entwickelt nicht nur sie Gefühle für Matt, sondern auch bei ihm werden Gefühle wach. Beide wollen sich diese aber nicht so recht eingestehen, sondern versuchen dagegen anzukämpfen.

Beim Lesen fällt es einem leicht sich in die Figuren hineinzudenken. Diese sind wunderbar bodenständig und liebenswert gestaltet. Bisweilen kommen bei einzelnen Figuren auch schrullige Eigenschaften zutage, was sie nur noch interessanter erscheinen lässt. Insbesondere über Alis Mutter musste ich mehrfach einfach den Kopf schütteln, so sehr verhält sie sich abseits jeglicher Konventionen und Erwartungen.
Ich habe mich beim Lesen in die Figuren verliebt und insbesondere Allison und Matt sind mir total ans Herz gewachsen, da sie nach und nach zeigen, dass sie mehr ausmacht, als sie auf den ersten Blick zeigen können. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich nicht mit allen Handlungen von Matt einverstanden war, da er sich stellenweise auch ziemlich überheblich verhält. Allerdings machen dessen zwischenzeitlichen Entgleisungen final durchaus einen Sinn, da seine Vergangenheit seine Gegenwart bestimmt.

Susan Mallery schafft es mit diesem Roman mal wieder eine tolle Kleinstadt mit interessanten Bewohnern zu erschaffen, die man bildlich vor Augen hat. Man hat das Gefühl real vor Ort zu sein und alles live mitzuerleben. Ich für meinen Teil habe mich auch ein wenig in den Ort verliebt.
Beim Lesen vergisst man sein Umfeld und taucht tief in die Geschehnisse ein. Man fiebert und leidet mit den Figuren. Man merkt, dass diese wohldurchdacht sind und Susan Mallery ihnen trotz aller Widrigkeiten, die sie zu meistern haben, Stärke verleihen möchte.
Dieser Roman beweist erneut, dass Mallery den Kleinstadtcharme total vermitteln kann und diesen sogar noch perfektioniert hat.

Dieser Roman mag zwar in ziemlich einfacher Sprache geschrieben sein, vermittelt aber mit einem sehr bildlichen Stil eine enorme Spannung. Susan Mallery schafft es einen durchweg hohen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und kann immer wieder mit interessanten Wendungen aufwarten. Sie kann immer wieder mit kleinen lustigen Einwürfen die Stimmung, die stellenweise auch ein wenig melancholisch ist, aufheitern.
Zwar ist das Ende letztendlich schon ziemlich vorhersehbar, aber ich empfand dies nicht wirklich als störend, sonder eher als vollkommen stimmigen Abschluss.

Da mich der Roman vollends überzeugt hat, bekommt er von mir mit 5 (von 5) Punkten die volle Punktzahl.