Gemeinsam Lesen #132

Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier nun meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade „Die Widerspenstigkeit des Glücks“ und bin auf Seite 175 (von 287).
Klappentext:
A.J. Fikry lebt auf einer malerischen Insel, ist umgeben von seinen wertvollsten Besitztümern – Tausenden von Büchern – und ist trotzdem ein unglücklicher Mensch. Bis er eines Morgens einen ungebetenen Gast entdeckt: In seiner Buchhandlung sitzt die zweijährige Waise Maya. Gegen seinen Willen nimmt er sich des kleinen Mädchens an, und es stellt sein Leben völlig auf den Kopf. Und dann ist da noch die Verlagsvertreterin Amelia, die A.J. nicht so schnell vergessen kann …


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Amelia leert die Kehrschaufel in den Mülleimer.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Als ich das Buch in der Bücherei entdeckte, habe ich mich noch riesig gefreut. Ich hatte zuvor bereits einiges Gutes über diesen Roman gehört. Allerdings muss ich gestehen, dass die Ernüchterung ein wenig beim Lesen kam. Irgendwie kann ich mit den Figuren und der Handlung nicht besonders viel anfangen. Dies liegt zum Einen daran, dass dieser Roman zwischendurch ziemlich springt, dann aber auch wieder zwischendurch ein wenig auf der Stelle steht. Außerdem reagiert Maya nicht unbedingt altersentsprechend. Sie kommt sehr schnell ziemlich erwachsen rüber, was mich irgendwie stört. 
Aber mit Büchern ist es halt wie mit allem: Die Geschmäcker sind verschieden!

4. Wonach entscheidet ihr, welches Buch ihr KAUFT?

In der Regel ist es bei mir eine Mischung aus: „mir gefällt das Cover/ der Klappentext“ und „ich habe bereits sehr viel Gutes vom Autor gehört/gelesen“. Meistens handelt es sich dann um eine Bauchentscheidung, ob ich ein Buch kaufe oder nicht. Wenn ich mehrere Bücher zur „Auswahl“ habe, fällt es mir manchmal schon ein wenig schwer, da ich mir nicht alle Bücher kaufen kann, die ich gerne möchte (dafür bräuchte ich einen besser bezahlten Job und mehr Zeit).
Wie ist es bei euch? Wonach entscheidet ihr, welches Buch ihr kauft?
Liebe Grüße
Natalie

[Kurz-Rezension] „Ein Jahr auf dem Land“ von Anna Quindlen

Klappentext:

Rebecca Winter steht an einem Wendepunkt: Von ihrem Mann ist sie geschieden, für ihren erwachsenen Sohn nicht mehr unentbehrlich, und als Künstlerin hat sie längst ihren Zenit überschritten. Jahrelang lebte die berühmte Fotografin sorglos von den üppigen Einkünften eines Schnappschusses. Aber nun ist der Geldstrom versiegt. Notgedrungen beschließt sie, ihr New Yorker Apartment zu vermieten und für ein Jahr in ein kleines Haus fernab der Stadt zu ziehen. Der unfreiwillige Landaufenthalt ist kein Spaziergang im Central Park – und doch beschert er Rebecca eine unverhoffte Liebe, neue Inspiration und den Mut, unbekannte Wege zu beschreiten …

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich zuvor schon sehr viel Gutes darüber gehört habe. Allerdings muss ich sagen, dass ich die gelesenen Meinungen nicht so ganz teilen kann. Vom Grundsatz her ist, dies durchaus eine interessante Handlung. Jedoch konnte mich insbesondere die Hauptfigur Rebecca so gar nicht überzeugen. Irgendwie bleibt sie zum Einen die ganze Zeit über ziemlich farblos. Zum Anderen bemitleidet sie sich meiner Meinung nach ständig selbst.

Von der Thematik her hätte dies ein super Roman sein können. Allerdings konnte die Autorin mich nicht so recht mit ihrer Umsetzung des Themas Ausstieg und Neubeginn überzeugen. Dafür ist die Hauptfigur nicht sympathisch genug. Sie kam bei mir ziemlich egozentrisch und verwöhnt rüber. Ihren gezwungenen Neuanfang bewältigt sie meistens nicht selbst, sondern lässt sich ständig helfend unter die Arme greifen. Irgendwie hatte ich immer wieder das Gefühl, wenn ihr der Zufall nicht gut zuspielen würde, würde Rebecca untätig rum. Die Figur macht meiner Meinung nach keinen wirklichen Wandel durch, sondern hat einfach nur Glück. Man hat nicht das Gefühl, dass sie große Hürden überwinden muss, sondern das sie einfach nur wartet, das jemand ihr aus der Patsche hilft.

Ich hatte mir mehr von diesem Roman versprochen. Irgendwie war er mir zu farblos und ohne richtigem Spannungsbogen. Die meiste Zeit plätschert die Handlung so dahin, ohne richtig Spannung zu erzeugen, Zwar kann er auch zwischendurch durch seine leisen Töne überzeugen. Allerdings kommen diese lichten Momente einfach zu selten, um den Roman zu einem wunderbaren Roman zu machen.
Diesem Roman fehlt es definitiv ein wenig an Dramatik und echtem Kämpfergeist, um ihn zu einem hervorragendem Roman zu machen. Da dieser Roman bei mir eher durchschnittlich ankam, kann ich ihm leider nicht mehr als schwache 3 (von 5) Punkten geben.

Summer Sunday Question #17

Hallo zusammen,

bei Amazing Summer Reads gibt es jeden Sonntag (bzw. diese Woche einmal am Montag) eine sommerliche Frage, die im Rahmen der Sommer-Challenge bis zum darauffolgenden Sonntag beantwortet werden kann.
Wer die Challenge noch nicht kennt und sommerliche Geschichten genauso mag wie ich, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf die Seite werfen.

Diese Mal ist es leider die letzte Frage für diesen Sommer. Es soll folgende Frage beantwortet werden:

Was magst du am Herbst am liebsten?

Diese Frage ist für mich leicht, da ich den Herbst sogar noch etwas lieber habe, als den Sommer. Der Herbst ist so schön gemütlich. Es ist nicht mehr zu heiß, aber auch noch nicht so kalt wie im Winter. Ich mag es im Herbst über fallendes Laub durch den Wald oder am Fluss entlang zu laufen. Dabei stört mich auch windiges Wetter nicht, da ich es einfach gut finde, dass man nicht mehr so schwitzt wie im Sommer und auch nicht mehr von so vielen Insekten (Mücken, Wespen, etc.) genervt wird.
Im Herbst muss man dann auch kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn man es sich mit einer Decke, einer Tasse Tee, Kaffee oder Kakao und einem Buch auf der Couch bequem macht.
Hach, ich freu mich schon auf solche Sonntage! 🙂

Was mögt ihr am Herbst?

Spätsommerliche Grüße
Natalie